Grönland im historischen Überblick
Grönland ist die größte Insel der Welt mit einer Größe von 2 175 600
Quadratkilometern. . Ca. 85% Prozent der Insel sind von Eis bedeckt. Das Eis
erreicht eine Dicke von bis zu drei Kilometern. Das Inlandseis erstreckt sich
von Norden nach Süden über eine Strecke von 2500 km und von Westen nach Osten
über 1000 km.
Es beinhaltet 10% der Süßwasserreserven der Welt. Würde man das Eis irgendwann einmal schmelzen (theoretisch), so würde der Meeresspiegel weltweit um 6m ansteigen! Etliche Hafenstädte wären gegen diese Wassermassen machtlos und müßten aufgegeben werden.
Die Bevölkerung, ca. 60.000 Einwohner, lebt in Siedlungen entlang der Küste, hauptsächlich im Westen und Süden der Insel. 87% der Einwohner sind Grönländer, die restlichen 13% der Bevölkerung sind überwiegend Dänen. In Grönland herrscht polares Klima, das heisst kein Monat hat eine Durchschnittstemperatur über 10ºC; nur der Süden der Insel hat ein gemäßigteres subpolares Klima.
Es beinhaltet 10% der Süßwasserreserven der Welt. Würde man das Eis irgendwann einmal schmelzen (theoretisch), so würde der Meeresspiegel weltweit um 6m ansteigen! Etliche Hafenstädte wären gegen diese Wassermassen machtlos und müßten aufgegeben werden.
Die Bevölkerung, ca. 60.000 Einwohner, lebt in Siedlungen entlang der Küste, hauptsächlich im Westen und Süden der Insel. 87% der Einwohner sind Grönländer, die restlichen 13% der Bevölkerung sind überwiegend Dänen. In Grönland herrscht polares Klima, das heisst kein Monat hat eine Durchschnittstemperatur über 10ºC; nur der Süden der Insel hat ein gemäßigteres subpolares Klima.
Geschichte - Ostgrönland
Die Ostküste Grönlands wurde seit ca. 2000 v.Chr. zeitweise von Menschen
besiedelt. Die Einwanderer drangen aus dem Westen vor, immer auf der Suche nach
neuen Jagdgrün-den. Die letzte Einwanderungswelle dieser Art erfolgte um 1200
n.Chr.. Noch heute noch findet man vielerorts alte Torfhäuser, Steinringe der
Sommerzelte und Steinerne Sperrspitzen, die von der Jahrtausende alten
Inuitkultur zeugen. Sehr spät erst richtete sich das Interesse der Europäer auf
diesen unwirtlichen Küstenstrich Grönlands.

Mit der Ankunft des norwegischen Missionars Hans Egede um 1721 in Nuuk in
Westgrön-land begann die Erforschung der Ostküste, da man fälschlicherweise die
östliche Nor-mannensiedlung an dieser Küstelinie vermu-tete. Es blieb dem Dänen
Gustav Holm vor-behalten gegen den starken Eisstrom, der Grönlands Ostküste
jahrhundertelang gegen die Außenwelt abgeschirmt hatte, bis in die Gegend von
Amassalik vorzudringen. Der Erfolg dieser Expedition beruhte auf den von Holm
eingesetzten Booten: traditionelle grönländische Frauenboote, nach denen die
Expeditionen benannt wurde.

Während seiner Überwinterung 1884/85, unweit des heutigen Tasiilaqs, zählte
Holm 413 Einheimische. Zehn Jahre später hatten schlechte Fangverhältnisse und
anhaltende Familienfehden die Einwohnerzahl um fast die Hälfte reduziert. Nur
aufgrund der Errich-tung einer Handels- und Missionsstation 1894 durch Gustav
Holm konnte sich die Einwohnerzahl stabilisieren und bis 1921 sogar auf 688
Bewohner ansteigen. Für eine ausschließlich vom Fang abhängige Gesell-schaft
wurden die Jagdgründe bei einer solch hohen Besiedlungsdichte allerdings zu
klein. Der bekannte dänische Polarforscher

Ejnar Mikkelsen zog deshalb 1925 mit 81 jungen Grönländern aus dem
Amassalik-Distrikt nach Norden und gründete das heutige Ittorqqortoormiit
(Scoresbysund).
Im selben Jahr der Gründung von Ittorqqortoormiit erließ die dänische Kolonialverwaltung ein Gesetz zur besseren ärtztlichen Versorgung der Grönländischen Bevölkerung. Nach Ostgrönland wurde aber erst elf Jahre später 1931 eine Krankenschwester gesandt. Bis zur Errichtung eines Krankenhauses 1956 stellte Schwester Signe Vest die medizinische Grundversorgung in der Gegend um Amassalik sicher.
Während des Zweiten Weltkrieges errichteten die Amerikaner einen Stützpunkt zwischen Kummiut und Sermiligaq, Old Ikateq genannt. Dieser Stützpunkt diente insbesondere dem Auftanken der Flugzeuge zwischen Europa und den Vereinigten Staaten, sowie der Betreuung schwer verletzter Soldaten bis zu ihrem Tode. Anfang der 50er Jahre wurde Old Ikateq innerhalb weniger Stunden verlassen. Zurück blieben LkW´s, Gebäude, Cola-Flaschen und über dreitausend Ölfässer. Die Ölfässer wurden im Laufe der Zeit von den Einheimischen geleert und die Häuser abgetragen. So wurde die Offiziersmesse demontiert und dient heute in Tasiilaq als “Klubben”. Tasiilaq, der Ort wo einst Gustav Holm überwinterte, ist heute mit ca. 1500 Einwohnern die Hauptstadt Ostgrönlands, mit verschiedenen Geschäften, Post, Bank und Museum.
Im selben Jahr der Gründung von Ittorqqortoormiit erließ die dänische Kolonialverwaltung ein Gesetz zur besseren ärtztlichen Versorgung der Grönländischen Bevölkerung. Nach Ostgrönland wurde aber erst elf Jahre später 1931 eine Krankenschwester gesandt. Bis zur Errichtung eines Krankenhauses 1956 stellte Schwester Signe Vest die medizinische Grundversorgung in der Gegend um Amassalik sicher.
Während des Zweiten Weltkrieges errichteten die Amerikaner einen Stützpunkt zwischen Kummiut und Sermiligaq, Old Ikateq genannt. Dieser Stützpunkt diente insbesondere dem Auftanken der Flugzeuge zwischen Europa und den Vereinigten Staaten, sowie der Betreuung schwer verletzter Soldaten bis zu ihrem Tode. Anfang der 50er Jahre wurde Old Ikateq innerhalb weniger Stunden verlassen. Zurück blieben LkW´s, Gebäude, Cola-Flaschen und über dreitausend Ölfässer. Die Ölfässer wurden im Laufe der Zeit von den Einheimischen geleert und die Häuser abgetragen. So wurde die Offiziersmesse demontiert und dient heute in Tasiilaq als “Klubben”. Tasiilaq, der Ort wo einst Gustav Holm überwinterte, ist heute mit ca. 1500 Einwohnern die Hauptstadt Ostgrönlands, mit verschiedenen Geschäften, Post, Bank und Museum.
